Einladung zum
Wohlfühlen
Tiroler Naturschlaf
A-6314 Wildschönau-
Niederau
 
 
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Natürliche Mittel gegen Hausstauballergie

 

Gibt es milbensichere Materialien für das Bett? Naturfasern können deutlich mehr Wasser aufnehmen als viele Chemiefasern. Das hat zu der Vermutung geführt, Naturfasern könnten leichter von Milben besiedelt werden und seien deswegen für Allergiker ungeeignet. Das ist jedoch nicht mehr haltbar. Tests, durchgeführt beim Institut für Umweltkrankheiten (IFU) in 34308 Bad Emstal haben gezeigt, dass die Milbenbesiedelung bei beiden Materialien gleich ist. Milben siedeln sich überall an, wo die Lebensbedingungen optimal sind, ob auf natürlichen oder synthetischen Materialien.


Die bekannten Methoden. Wenn man früher ein Bett weitgehend von Hausstaubmilben frei halten wollte, gab es nicht viele Möglichkeiten. Man musste alle Materialien mit Microbioziden behandeln, um die Milben abzutöten oder die Matratze mit einem Incasing aus synthetischem Material rundum beziehen, damit eventueller Milbenkot nicht an die Oberfläche der Matratze dringen kann. Für die Bettdecken griff man von vornherein zu synthetischen Materialien, die ständiges Waschen bei gut 60 Grad aushalten konnten. Diese Methoden sind zwar wirksam, bedeuten aber, was Hautärzte und Allergologen oft geraten hatten, nämlich alles Natürliche aus dem Bett zu verbannen, auch, weil man irrtümlicher Weise davon ausging, dass Milben Synthetik gar nicht besiedeln. So mussten viele Menschen auf die Vorzüge natürlicher Materialien im Bett verzichten.

Es geht auch mit Natur - Neem. Heute kann man sich auf natürliche Weise vor Hausstaubmilben schützen. In Indien vertraut man seit Jahrhunderten auf den Samen des Neembaums. In der Ayurveda-Medizin wird das Öl aus der Samenkapsel gegen eine Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt z.B. gegen Fieber oder Entzündungen der Haut. Der Baum selbst hat aufgrund der Wirkstoffe des Öls so gut wie keine Parasiten. Bekannt war in Europa schon der Einsatz von Neemprodukten gegen Schuppen, Läuse und Motten. Doch es kann auch gegen Hausstaubmilben eingesetzt werden.

Kein reines Neem-Öl auf Bettwaren und Matratzen! Auch wenn es Neemöl im Naturwarenladen- oder Versandhandel zu kaufen gibt: eine Öl-Kur für die Bettwaren verbietet sich durch die Konsistenz fast von selbst. Reines Neemöl würde die Bettwaren ruinieren, es riecht zudem stark nach Knoblauch und eine Wirksamkeit gegen Milben wurde in Versuchen auch nicht belegt. Erst durch ein Extraktionsverfahren können die entscheidenden Wirkstoffe gewonnen werden, die, in Alkohol gelöst, zu einem praktikablen, anwendbaren Mittel gegen Hausstaubmilben werden. Es behindert das Wachstum der Milben, wenn diese damit in Kontakt kommen und führt so letztlich zu starken Verringerung oder sogar Aussterben der Population. Für Menschen und Haustiere ist es aufgrund seiner sehr spezifischen Wirkungsweise unschädlich. Am Markt gibt es dieses Mittel z.B. unter dem Namen Neem AntiMilb®.

weiter zu: Anwendungsbereich von Neem

 

 

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